Kino-Highlights im Dezember

David WachsKino-Highlights 2018Leave a Comment

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Das Jahr geht mal wieder zu Ende und im Dezember gibt’s dafür nochmal eine ganze Ladung voller Filme. Wir haben für euch 5 interessante Filme herausgesucht. Das sind unsere 5 Kino-Highlights im Dezember.

Widows – Tödliche Witwen (Action, Krimi, Drama) – 06. Dezember

Ja, Widows – Tödliche Witwen klingt eher wie der Titel eines B- oder C-Movies. Das liegt aber hauptsächlich (mal wieder) an dem unnötigen deutschen Filmtitelzusatz – Tödliche Witwen. Ich verstehe nicht, wieso das hier in Deutschland immer gemacht wird und wer sich diese Titel ausdenkt. Mal ganz zu schweigen von der Inkonsequenz dieser zweifelhaften Praktik.
Im Original heißt der Film einfach nur Widows und es handelt sich dabei keineswegs um einen B- oder C-Movie. Davon kann man sich bei einem schnellen Blick auf die Liste der Beteiligten Personen überzeugen. Inszeniert hat den Film nämlich 12 Year a Slave-Regisseur Steve McQueen. Das Drehbuch wurde von Gillian Flynn (Autorin von Gone Girl) in Zusammenarbeit mit McQueen geschrieben und die Filmmusik stammt von Hans Zimmer. Alleine diese drei Personen versprechen schon einen sehr guten Film der auch einen Gang ins Kino rechtfertigt. Schaut man sich dann noch den Cast an, kann man sicher sein, dass uns hier ein richtig guter Film erwartet. Mit dabei sind nämlich u. a. Viola Davis, Liam Neeson, Jon Bernthal, Michelle Rodriguez, Robert Duvall, Colin Farrell und Daniel Kaluuya.

Widows - © 2018 Twentieth Century Fox

Widows – © 2018 Twentieth Century Fox

Der Film basiert auf der TV-Serie Widows aus den 80er Jahren in der vier Frauen das Ruder bei einem Raub übernehmen.

Ein letzter Coup. Ein genialer Plan. Der Gewinn ausreichend um ein sorgloses Leben zu führen. Alles geht schief.
Den vier Ehefrauen Veronica (Viola Davis), Alice (Elizabeth Debicki), Linda (Michelle Rodriguez und Belle (Cynthia Erivo) bleibt wenig Zeit zur Trauer, nachdem sie erfahren haben, dass ihre kriminellen Männer bei einem Überfall gestorben sind. Die Witwen setzen die Arbeit ihrer Männer fort. Dabei müssen sie sich u. a mit einem Politiker (Colin Farrell) auseinandersetzen, der in die Einbruchspläne involviert war.

 

Mortal Engines: Krieg der Städte (Action, Fantasy, Abenteuer) – 13. Dezember

Peter Jackson widmet sich nach Der Herr Der Ringe-Trilogie erneut einer Literaturverfilmung. Als Vorlage dient der Steampunk-Roman Mortal Engines von Philip Reeves. Es ist der erste Band aus der vierteiligen Predator Cities-Reihe. Diese umfasst die Bände Mortal Engines, Predator’s Gold, Infernal Devices und A Darkling Plain. Sollte der erste Teil ein Erfolg werden, darf man sich also auf weitere Verfilmungen aus diesem Universum freuen.
Peter Jackson hat das Drehbuch zusammen mit seiner Frau Fran Walsh und Co-Autorin Philippa Boyens geschrieben. Inszeniert hat den Film sein langjähriger Weggefährte Christian Rivers, der für die Visual Effects von Jackson’s King Kong verantwortlich war und dafür auch einen Oscar erhalten hat. Vor die Kamera hat man sich ebenfalls alte Bekannte geholt, u. a. Hugo Weaving (alias Elrond aus “Der Herr der Ringe”).
Ich bin sehr gespannt auf den Film. Die Bücher kenne ich zwar (noch) nicht, die Trailer haben mich aber in jedem Fall sehr angesprochen.

Die Apokalypse ist vorbei. Die Menschen, ihre Städte und die Kriege bleiben. Kriege um Ressourcen mit Städten, welche auf gigantischen Rädern durch das Ödland fahren. Dabei “schlucken” sich die Städte gegenseitig.
Tom Natsworthy (Robert Sheehan) wird in London geboren und erfährt einiges über die Hintergründe vom Anführer der Historiker-Gilde Thaddeus Valentine (Hugo Weaving). Doch was davon ist wahr?
Als London eine kleinere Stadt schluckt gelangt die Überlebende Hester Shaw in die Stadt und versucht heimlich ein Attentat auf Thaddeus Valentine zu verüben, um ihre Mutter zu Rächen. Tom wird Zeuge und deshalb von Valentine aus der Stadt verbannt. Gemeinsam mit Hester versucht er im Ödland zu überleben und lernt so andere Städte kennen. Diese verbünden sich gegen London, da Valentine an einer neuen Waffe arbeitet, die die Menschheit für immer ausrotten könnte.

 

Roma (Drama) – 13. Dezember

Ein Film auf den ich sehr gespannt bin und mich sehr freue. Alfonso Cuarón’s Roma. Die Netflix-Produktion erscheint überraschenderweise zuerst im Kino. Netflix hat seine Strategie geändert, damit der Film ins Rennen um die Oscars gehen kann. Der Schwarz-Weiß-Film wurde bereits, als erste Netflix-Produktion, mit einem Goldenen Löwen der Filmfestspiele in Venedig ausgezeichnet und entwickelt sich zu einem echten Glücksgriff für Netflix. Dort versucht man bereits seit Jahren als seriöser Anbieter wahrgenommen zu werden und geht mit Roma einen großen Schritt auf dieses Ziel zu.
Dass Alfonso Cuarón ein sehr fähiger Filmemacher ist, kann man anhand seiner vergangenen erfolgreichen Projekte wie z. B. Gravity oder Children of Men sehen. Viele Experten sind sich aber einig, dass er mit Roma sein Meisterstück abgeliefert hat. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf den 13. Dezember.

Die vierfache Mutter Sofia Antonio (Marina de Tavira) lebt Anfang der 70er Jahre mit ihrer Familie in dem wohlhabenden Vorort Roma von Mexico-Stadt. Ihr Mann ist durch seine Arbeit ständig Abwesend, womit Sofia versucht alleine umzugehen.
Um die Kinder kümmert sich das Hausmädchen Cleo (Yalitza Aparicio).
In der Stadt scheint die Zeit seit Jahrzehnten stillzustehen und keine Veränderung stattzufinden. Doch dann wird das scheinbare Idyll durch die politischen Veränderungen der 70er Jahre gestört.
In der Stadt wird gegen den Stillstand der Gesellschaft protestiert. Cleo und Sofia müssen mit ansehen wie bewaffnete Milizen die Demonstranten niederschießen. Sicherheit ist nicht mehr garantiert und die beiden Frauen müssen einen Weg finden damit umzugehen.

 

Bumblebee (Action, SciFi, Abenteuer) – 20. Dezember

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Die Transformers-Filme. Dennoch sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache. Die Serie gehört zu den erfolgreichsten Filmreihen überhaupt. Ich mochte und mag den ersten Teil aber alles was danach kam, war so ziemlich immer die gleiche angerührte Sauce. Hauptsache groß , Hauptsache mit fetten Explosionen, Hauptsache mit einer sexy Hauptdarstellerin, Hauptsache diese heroische untersichtige Michael Bay-Kamerafahrt, aber dann bitte mit krassen Logikfehlern, sinnlosen Dialogen und blassen Charakteren.

Bumblebee - © Paramount Pictures

Bumblebee – © Paramount Pictures

Jetzt versucht man mit dem Transformers-Spinoff Bumblebee einen Neustart. Und was mich bei diesem Neustart hoffen lässt ist, dass Michael Bay zum ersten Mal Platz macht auf dem Regiestuhl und “nur” als Produzent an dem Projekt beteiligt ist. Ich glaube das hatte die Serie u. a. auch nötig. Die Regie hat Travis Knight übernommen. Den kennen bestimmt einige durch den großartigen und sehr zu empfehlenden Animationsfilm Kubo: Der Tapfere Samurai. Ein anderer Stil, vlt. etwas Bodenständiger würde der Reihe ganz gut tun. Travis Knight scheint da genau der richtige. So hat er schon erklärt, dass sich die Geschichte mehr auf die Beziehung zwischen Hauptcharakter und dem außerirdischen Roboter drehen soll. Natürlich soll es auch Serientypisch wieder viel Action geben die aber nicht im Mittelpunkt stehen soll. Mal schauen. Ich bin gespannt.

Die Teenagerin und Hobby-Mechanikerin Charlie Watson (Hailee Steinfeld) kauft in Kalifornien im Jahr 1987 von einem Schrottplatzhändler einen gelben VW-Käfer. Was sie nicht weiß ist, dass dieser Käfer ein Transformer namens Bumblebee ist. Schnell merkt sie allerdings, dass unter der Haube mehr steckt als sie dachte.
Auch der Sektor 7-Agent Burns (John Cena) wird auf den Transformer aufmerksam, der nur als Vorhut einer neuen Welle gesandt wurde.

 

Aquaman (Action, Fantasy, Abenteuer) – 20. Dezember

Und natürlich darf auch der obligatorische Superheldenfilm nicht fehlen. Dieses Mal von DC. Aquaman. Nach Wonder Woman, Batman und Superman bekommt also einer weiterer Held aus dem DC-Universum bzw. der “Justice League” seinen Solo-Film. Inszeniert hat den Film Regiesseur James Wan. Den kennt man eher von Horror-Filmen wie Saw, Insidious oder Conjuring. Dass er aber auch Action-Filme machen kann hat er z. B. mit Death Sentence oder Fast & Furious 7 bewiesen.
DC hatte bisher kein so glückliches Händchen, wie Konkurrent Marvel. Richtig überzeugen konnte nur Wonder Woman. Trotzdem hoffe ich immer wieder darauf, dass man bei DC seine eigene Linie findet und konsequent in den Filmen umsetzt. Mal sehen, ob es bei Aquaman gelungen ist.

Arthur Curry (Jason Mamoa) kommt aus zwei Welten: Sein Vater Tom Curry ist ein normaler Mensch, seine Mutter stammt aus dem untergegangen Königreich Atlantis. Um sein Erbe als König von Atlantis anzutreten muss Arthur alias Aquaman lernen seine Kräfte sowohl an Land als auch im Wasser zu kontrollieren.
Sein Rivale und Bösewicht Ocean Master (Patrick Wilson) hat ebenfalls Ansprüche auf dem Thron. Dabei ist im jedes Mittel recht. Aquaman muss sich dem Kampf gegen Ocean Master stellen. Unterstützung bekommt er dabei von der Meerjungfrau Mera (Amber Heard) und Berater Vulko (Willem Dafoe).

 

Haben wir einen Film vergessen? Auf welche Filme freut ihr euch am meisten? Schreibt’s in die Kommentare.

Danke für’s Lesen. Wir wünschen euch allen eine schöne besinnliche Weihnachtszeit.

Euer David

Eine Monats-Vorschau verpasst? Hier geht’s zu unseren vergangenen Kino-Highlights der letzten Monate.