Kino-Highlights im Januar 2019

David WachsKino-Highlights 2019Leave a Comment

The Favourite | 20th Century Fox

Frohes neues Jahr 2019! Das neue Jahr lässt es in den ersten zwei Wochen ruhig angehen, aber ab der zweiten Januar-Hälfte erwarten uns ein paar interessante Filme. Hier sind sie: unsere Kino-Highlights im Januar 2019.

Glass (Drama, Mystery, Sci-Fi) – 17. Januar

Los geht’s mit dem neuen Film von M. Night. Shyamalan, Glass. Dieser ist zugleich auch der dritte und letzte Teil der Unbreakable-Trilogie nach Unbreakable (2000) und Split (2016). Bei Shyamalan bin ich mir allerdings nie so sicher, was mich erwartet. Ist der Typ ein filmisches Genie oder ein Holzkopf? Ich meine er hat großartige Filme gemacht, wie The Sixth Sense (1999), Unbreakable oder auch den, wie ich finde, etwas unterschätzten Signs – Zeichen. Und dann kamen da noch The Happening, Die Legende von Aang oder After Earth, bei denen ich einfach nur mit dem Kopf schütteln muss. Allerdings scheint er seit dem katastrophalen After Earth so langsam wieder die Kurve zu kriegen. Danach kam The Visit, der jetzt kein schlechter aber auch kein guter Film ist. Und schließlich Split, welchen ich großartig finde. Deshalb bin auch sehr gespannt, wie Shyamalan seine Trilogie mit Glass beendet und werde mir vorher auf jeden Fall nochmal die beiden sehr guten Vorgänger Unbreakable und Split anschauen.

Etliche Jahre nachdem David Dunn (Bruce Willis) herausfinden musste, dass er nahezu unzerstörbar ist, sitzt er zusammen mit seinem Erzfeind, dem hochintelligenten Mr. Glass (Samuel L. Jackson) und dem Psychopathen mit 23 Persönlichkeiten, Kevin Wendell Crumb (James McAvoy) hinter Gittern in einer psychiatrischen Anstalt. Plötzlich bricht Kevin Wendell Crumb aus und Dunn hört, dass er mittlerweile sogar seine 24. und letzte Form angenommen hat: das Biest. Hat Mr. Glass möglicherweise etwas mit den Geschehnissen zu tun und zieht im Hintergrund die Fäden? Dunn macht sich auf das Biest zu stoppen.

Creed 2 (Drama, Sport) – 24. Januar

Ich muss leider zugeben, ich habe die alten Rocky-Filme nicht gesehen und bin eigentlich erst mit dem 2006 erschienenen Reboot Rocky Balboa in die Serie eingestiegen. Den Film finde ich aber sehr gut. Ich weiß, dass viele Fans der alten Rocky-Filme das anders sehen. Danach erschien das Spin-Off Creed zu dem jetzt die Fortsetzung Creed 2 erscheint. Creed hat mich 2015 echt überrascht. Der Film ist nicht nur etwas für Box-Fans und konnte sowohl Kritiker als auch das Publikum überzeugen. Sylvester Stallone hat zurecht eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller erhalten. Ich bin gespannt auf Creed 2. Für Fans der alten Filme dürfte es auch interessant werden, da Dolph Lundgren als Ivan Drago zurückkehrt.

Adonis Creed ist endlich in die Fußstapfen seines Vater getreten und hat sich zu einem anerkannten Box-Profi entwickelt. Doch er erleidet schwere Verletzungen und muss sich der Verantwortung gegenüber seiner Familie bewusst werden. Dann kommt es zu seiner bisher größten Herausforderung. Dem Kampf gegen Ivan Dragos Sohn, Viktor. Rocky erinnert sich an den Kampf in dem Apollo Creed von Ivan Drago totgeschlagen wurde und versucht Adonis von dem Kampf gegen Viktor Drago abzubringen. Dieser wird von seinem Vater zu einem unerbittlichen Boxer trainiert. Adonis will aber nicht auf Rocky hören: Er hat noch eine Rechnung zu begleichen.

The Favourite (Biografie, Komödie, Drama) – 24. Januar

Viel habe ich von The Favourite noch nicht gehört aber Kritiker überhäufen den Film von Regie-Hoffnung Yorgos Lanthimos bisher mit viel Lob. Dadurch hat der Film mein Interesse geweckt und ist in den Januar-Highlights gelandet. Der Film wurde bereits fünfmal für die Golden Globes 2019 nominiert, darunter die Nominierung für den besten Film in der Kategorie Musical oder Komödie. Lanthimos dürfte vlt. denjenigen von euch ein Begriff sein, die seine beiden vorherigen Filme The Lobster (2015) oder The Killing of a Sacred Deer (2017) gesehen haben. Ersteren fand ich sehr gut und erfrischend und kann ihn nur jedem empfehlen. The Killing of a Sacred Deer habe ich noch nicht gesehen, was ich aber dann wohl in den nächsten Wochen mal nachholen werde. The Favourite konnte bereits bei anderen Festivals zahlreiche Preise gewinnen und ist mit u. a. Emma Stone, Rachel Weisz und Olivia Colman in den Hauptrollen top besetzt. Die Geschichte über Intrigen und Machtspiele klingt auch sehr nach Game of Thrones.

The Favourite | 20th Century Fox

The Favourite | 20th Century Fox

Anfang des 18. Jahrhunderts leidet das Volk von England unter dem Krieg mit Frankreich. Am englischen Hof selbst ist davon nichts zu spüren. Es stehen Enten-, Hummerrennen und Essensschlachten auf dem Tagesplan. Queen Anne (Olivia Colman) ist nach dreizehn Fehlgeburten eine gebrochene Frau und überlässt die Regierungsgeschäfte ihrer Freundin und Beraterin, Herzogin Sarah Churchill (Rachel Weisz). Doch durch die Ankunft von Sarahs Cousine Abigail (Emma Stone) wird die Beziehung durcheinander gebracht. Abigail hofft durch eine Anstellung am Hof ihren Adelstitel wiederzuerlangen und muss dazu undankbare Aufgaben erledigen. Da sie jedoch gut über Skandale und Gerüchte informiert ist schafft sie es eine besondere Beziehung zu Queen Anne aufzubauen . Es beginnt ein Kampf zwischen Abigail und Sarah um die schwindende Macht der Königin.

Green Book (Biografie, Komödie, Drama) – 31. Januar

Wie The Favourite, hat auch Green Book fünf Nominierungen bei den Golden Globes 2019 abgestaubt. Darunter ebenfalls die Nominierung zum besten FIlm in der Kategorie Musical oder Komödie. Green Book ist ein Roadmovie und ein Film über Freundschaft. Der Film ist mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali in den Hauptrollen top besetzt.

USA in den 60er Jahren: Der italienisch-amerikanische Türsteher Tony Lip (Viggo Mortensen) nimmt einen Auftrag als Fahrer an. Er soll den afro amerikanischen Pianisten Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) bei seiner Tour durch den amerikanischen Süden begleiten. Zwischen dem ungleichen Paar entwickelt sich während der Tour eine enge Freundschaft.

The Mule (Krimi, Drama, Mystery) – 31. Januar

Mit The Mule erwartet uns am 31. Januar ein neuer Film von und mit Clint Eastwood. Ich mag seine Filme sehr, egal ob er selber vor der Kamera steht oder nur auf dem Regiestuhl platz nimmt. Vor kurzem habe ich wieder die Dollar-Trilogie (Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr, Zwei Glorreiche Halunken) von Sergio Leone mit Clint Eastwood gesehen. Gut, die Filme sind jetzt schon 50 Jahre alt, aber auch neuere Filme von Eastwood sind es immer wieder wert gesehen zu werden. So z. B. seine letzten Filme Sully (2016), American Sniper (2014) oder mein persönlicher Favorit Gran Torino (2008). In The Mule übernimmt Eastwood wieder mal sowohl die Hauptrolle als auch die Regie. Die Geschichte hört sich nach einem typischen Eastwood-Film an und auch der Trailer macht schon mal Neugierig. Zudem ist der Film auch top besetzt, u. a. mit Bradley Cooper, Michael Peña, Andy Garcia und Laurence Fishburne. Die Geschichte basiert auf dem Leben des 90-jährigen Drogenkuriers Leo Sharp.

Der über 80-jährige Earl Stone ist ein Veteran aus dem zweiten Weltkrieg, anerkannter Gartenbauexperte und hochverschuldet. Deshalb schmuggelt er für ein mexikanisches Kartell Drogen über die Grenze und das sogar sehr erfolgreich, da er als alter Mann für die Grenzpolizisten anscheinend als harmlos durchgeht. Das führt dazu, dass Earl immer wertvollere Fracht transportieren muss. Geldsorgen gehören somit für Ihn der Vergangenheit an. Doch dann wird der erbarmungslose DEA-Agent Colin Bates (Bradley Cooper) auf Earl aufmerksam.

Haben wir einen Film vergessen? Auf welche Filme freut ihr euch am meisten? Schreibt’s in die Kommentare.

Danke für’s Lesen.

Euer David

Eine Monats-Vorschau verpasst? Hier geht’s zu unseren vergangenen Kino-Highlights der letzten Monate.