Kino-Highlights im Oktober

David WachsKino-Highlights 2018Leave a Comment

Das Kino-Jahr bereitet sich auf den Endspurt vor. In unseren Kino-Highlights im Oktober gibt es einige vielversprechende Filme. Hier sind unsere 6 Highlights:

Venom (Action, Horror, Sci-Fi) – 03. Oktober

Der Monat startet mit meinem persönlichen Highlight: Venom. Die Trailer erwecken den Eindruck, dass uns hier ein düsterer Anti-Superhelden-Film erwartet, der eine erwachsene Geschichte erzählt. Umso schlimmer finde ich die Nachricht, dass der Film hierzulande wahrscheinlich eine FSK12-Freigabe bekommt. Viele Fans hatten im Vorfeld darauf gehofft, dass der Film in den USA, wie schon bei Logan, ein R-Rating (also eine FSK16 oder sogar FSK18) erhält. Dies wurde zuerst auch angestrebt, dann aber doch abgemildert. Schade. Das mildert meine Erwartungen etwas.
Trotzdem freue mich auf den Film. Mit Tom Hardy hat man auch einen sehr fähigen und sympathischen Hauptdarsteller, der in der Vergangenheit oft gezeigt hat, dass er in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen kann und man dabei nicht einmal sein Gesicht sehen muss (The Dark Knight Rises, Dunkirk). Trotzdem schafft er es seinen Charakteren Ausdruck und Tiefe zu verleihen. Das passt doch perfekt.

Der Journalist Eddie Brock (Tom Hardy) erhält von der Wissenschaftlerin Dr. Dora Skirth (Jenny Slate) den Hinweis, dass die Life Foundation, geführt von Carlton Drake (Riz Ahmed), brutale Experimente an Menschen durchführt.
Während seinen Recherchen entdeckt Brock in den Labors des Unternehmens eine außerirdische Lebensform. Ungewollt kommt er mit dieser in Kontakt. Der Symbiont verbindet sich mit Eddies Körper und verleiht ihm übermenschliche Kräfte. Doch auch Eddies Bewusstsein wird von ihm beeinflusst. Es stellt sich heraus, dass er nicht der einzige Symbiont ist. Zudem gerät Eddies Ex-Frau Ann Weying (Michelle Williams) in Gefahr. Es beginnt ein Kampf zwischen den Symbionten aus dem nur einer lebendig hervorgehen kann.

 

Werk ohne Autor (Drama, Thriller) – 03. Oktober

Florian Henckel von Donnersmarck meldet sich zurück. Nach vier Jahren Produktionszeit an seinem Herzensprojekt Werk ohne Autor, kommt das ca. drei Stunden lange Epos nun am 03. Oktober in die Kinos. Ich bin sehr gespannt. Van Donnersmarck ist ja nach seinem großartigen Oscar-Debüt Das Leben der Anderen etwas in der Versenkung verschwunden. Sein folgender Film The Tourist war, positiv ausgedrückt, wenig unterhaltsam.
Werk ohne Autor ist nun sein dritter Langfilm und ich bin gespannt, ob er hier nun Bestätigen kann, was er mit Das Leben der Anderen gezeigt hat: Dass er gute Filme machen kann. Skeptisch bin ich allerdings etwas aufgrund der Länge des Films. Drei Stunden sind schon happig.. Der Trend ging zuletzt eher hin zu kürzeren Produktionen. Ob der Film, dann doch an der ein oder anderen Stelle seine Längen hat, sehen wir dann ab dem 03. Oktober. Gespannt sein, können wir auf jeden Fall. Der Film wurde zudem als deutscher Beitrag um den Oscar als bester fremdsprachiger Film eingereicht. Van Donnersmack hat also die Möglichkeit einen weiteren Oscar zu gewinnen.

Der während der NS-Zeit aufgewachsene Künstler Kurt Barnert (Tom Schilling) muss schon in seiner Kindheit schreckliche Gewalt mit ansehen. Auch nach der NS-Diktatur erlebt er in der DDR traumatische Erlebnisse. Ihm gelingt schließlich die Flucht in den Westen. Dort versucht er seine Traumata mit Hilfe der Kunst zu überwinden. Dies gelingt ihm jedoch erst, als er die Studentin Elisabeth (Paula Beer) kennenlernt. Beide nähern sich schnell an. Barnert erschafft schließlich mit seiner Kunst einmalige Werke, die die Erlebnisse einer Generation ausdrücken. Er schafft es aber nicht das Verhältnis zu seinem Stiefvater und Professor (Sebastian Koch) zu verbessern. Doch beide sind durch ein zurückliegendes Geheimnis miteinander verbunden.

 

A Star is Born (Drama, Musik) – 04. Oktober

A Star is Born ist ein Musikfilm und das Regiedebüt des Schauspielers Bradley Cooper, den die meisten aus der Hangover-Reihe kennen dürften. Interessant ist dieser Film auch deshalb, da Clint Eastwood hier als Produzent fungiert hat. Und das der Mann ein Händchen für gute Filme hat, sowohl als Schauspieler und Regisseur als auch als Produzent, beweist ein Blick in seine Vita. Bei Bradley Cooper hingegen darf man skeptisch gespannt sein, was er hier bei seinem Regie-Debüt abliefert.
Eine weitere Überraschung gibt es auch in der Besetzung. Die Hauptrolle neben Bradley Cooper hat nämlich Lady Gaga bekommen. Ja genau…Lady Gaga. Ganz so unerfahren, als Schauspielerin, wie manche glauben ist sie aber gar nicht. U. A. hat sie erfolgreich in der Serie American Horror Story gespielt. Für Ihre Rolle wurde sie auch mehrfach ausgezeichnet. Und auch in den ersten Kritiken zu A Star is Born wird sie hochgelobt.
Der Film kommt derweil aus der Produktionshölle und wurde schon mehrfach verschoben, da in der Vergangenheit die weibliche Hauptrolle häufig ausgetauscht wurde. U. A. war sogar Beyoncé im Gespräch.

Die junge und talentierte Country-Sängerin Ally (Stefani Germanotta alias Lady Gaga) schleppt sich von einem schlecht bezahlten Gig zum nächsten und hofft irgendwann entdeckt zu werden. Schließlich trifft sie den Country-Superstar Jackson Maine (Bradley Cooper). Dieser ist sofort von ihrem Talent begeistert. Doch Ally stellt schnell fest, dass Maines eigene Karriere seit einiger Zeit den Bach runter geht. Trotzdem beginnen beide eine turbulente Beziehung. Ally schafft schließlich den Durchbruch und Jackson Maine ist vergessen. Die Beziehung wird auf eine Probe gestellt. Kann Maine akzeptieren, dass Ally in verdrängt hat?

 

Bad Times at the El Royale (Mystery, Thriller) – 11. Oktober

Viel ist nicht bekannt zur Handlung des neuen Noir-Thrillers Bad Times at the El Royale von Cabin in the Woods-Regisseur Drew Goddard. Nur soviel:

In einem heruntergekommenen Hotel an der Grenze zu Nevada im Jahr 1969 treffen sieben fremde aufeinander. Alle haben ein Geheimnis. Konflikte sind vorprogrammiert.

Das klingt schon mal sehr mysteriös und lässt nicht viel von der Story vermuten. Was allerdings zum großen Teil bekannt ist, ist der Cast. Und der kann sich sehen lassen: u. A. sind Jeff Bridges, Russell Crowe, Dakota Johnson, Jon Hamm und Chris Hemsworth mit dabei. Auch der Trailer macht schon mal Lust auf mehr. Da könnte der nächste Kult-Thriller auf uns warten. Alleine der Cast ist ein Gang ins Kino wert.

 

Johnny English 3 – Man lebt nur dreimal (Action, Komödie) – 18. Oktober

Ich glaube zu Johnny English 3 muss man nicht viel schreiben. Die Fortsetzung mit Mr. Bean-Darsteller Rowan Atkinson macht da weiter, wo die beiden Vorgänger aufgehört haben. Rowan Atkinson als britischer Agent Johnny English tritt mal wieder in jedes erdenkliche Fettnäpfchen in das man treten kann. Lachen ist vorprogrammiert. Für Fans der ersten beiden Teile ein Muss, zumal wir Rowan Atkinson nicht sehr häufig auf der Leinwand zu sehen bekommen.

Der britische Geheimdienst MI7 hat ein Riesenproblem. Ein Hacker hat die Geheimidentitäten aller britischen Agenten enttarnt außer der von Johnny English. Da dieser nie mit der virtuellen Welt warm geworden ist, bleibt er unentdeckt. Seine veralteten Methoden scheinen sich plötzlich bezahlt zu machen. So wird English zusammen mit seinem Partner Angus Bough (Ben Miller) zur letzten Hoffnung des Empires. In Südfrankreich kommen sie dem Hacker dank der schönen Ophelia (Olga Kurylenko) auf die Spur.

 

Bohemian Rhapsody (Biografie, Drama, Musik) – 31. Oktober

Alle Queen und Freddie Mercury-Fans aufgepasst! Den 31. Oktober sollte man sich dick im Kalender markieren, denn da kommt das Freddie Mercury-Biopic Bohemian Rhapsody von Regisseur Bryan Singer in die deutschen Kinos. In der Hauptrolle des Freddie Mercury sehen wir Mr. Robot-Darsteller Rami Malek. Und wenn man sich Vergleichsfotos anschaut, muss man sagen, dass dies eine ziemlich gute Cast-Entscheidung war. Das Biopic führt uns durch 15 Jahre Bandgeschichte – von der Gründung im Jahr 1970 bis zum legendären Live-Aid-Konzert im Jahr 1985.

Bohemian Rhapsody 2BadMen

© 2018 Twentieth Century Fox

Seit 2006 war das Projekt in Planung und hatte wohl deshalb auch so einen langen Vorlauf, da man natürlich dem Erbe und Ansehen des legendären Sängers Mercury gerecht werden wollte. Zuerst war sogar der Komiker Sacha Baron Cohen für die Hauptrolle vorgesehen, der das Projekt dann aber im Jahr 2013 verlassen musste. Danach entschied man sich für Rami Malek.
Im Jahr 2017 wurde dann Regisseur Bryan Singer gefeuert, da dieser mehrere Tage lang nicht am Set erschien (wohl aus familiären Gründen). Da hatten einige Fans schon Angst um das Projekt. Singer wurde dann für die restliche Zeit durch Dexter Fletcher ersetzt.
Für eine authentische wiedergabe der Musik auf der großen Leinwand haben sich die Bandmitglieder Brian May und Roger Taylor als Musikproduzenten am Film beteiligt.

 

Haben wir einen Film vergessen? Auf welche Filme freut ihr euch am meisten? Schreibt’s in die Kommentare.

Danke für’s Lesen.

Euer David

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